Das bin ich

Nature.Impulse

 

Hey, ich bin Jess!

 

Ich habe als gebürtige Heilbronnerin die ungewöhnliche Entscheidung getroffen, den Luxus eines normalen Lebens hinter mir zulassen und einen anderen Weg des Lebens zu finden. Ich lieben die Natur und will ihr so nahe sein, wie es nur geht. Dafür habe ich mich von meinem Alltag gelöst, von allem unwichtigen getrennt und bin in ein waschechtes Vanlife gestartet. Auf knapp 12 qm will ich die Welt bereisen. Von Roadtrips über Trekkingtouren möchte ich mit meinen Hunden die Welt von ihrer schönsten und einsamsten Seite kennen lernen. Zu Fuß will ich die Natur erkunden und dafür werden ich oft auch auf das bequemes Bett im Van sowie fließend Wasser und Strom verzichten, welches bei den meisten zu einem Mainstreamurlaub in der Regel immer dazugehört. Doch ich will nicht mehr in den Urlaub gehen. Nein. Ich will auf Reisen gehen. Eine endlose Reise, die meinen Alltag darstellt. Dafür tausche ich die Bequemlichkeiten eines normalen Alltags gegen unvergessliche Erlebnisse – mit meinem Van – in der Natur ein. Und auch meine Leidenschaft, das Geocachen, soll dabei nicht zu kurz kommen. Denn als absolute Genusscacherin, lässt sich mein Hobby hervorragend mit meinem Vanlife verbinden.

 

Mit meinem 25 Jahre jungen Leben habe ich die letzten Jahre nach Schule und Ausbildung im Heilbronner Land den klassischen Weg in die Arbeit gewählt, bis ich mich dazu entschieden habe, nochmal die Schulbank zu drücken und studieren zu gehen. Irgendwie ließ mich das Gefühl aber nicht los, dass da draußen noch mehr für mich ist. Meine aktuellen Pläne sind nun fernab der klassischen, breitgetrampelten Wege zu finden. Wohin sie mich führen, das will ich herausfinden und auf meinem Reiseblog mit euch teilen.

 

Kreative Träumerin

 

Ich beendete vor einer Weile meine Ausbildung zur Mediengestalterin bei der Tageszeitung in Heilbronn. Dass die Arbeit bei der Zeitung nicht so ganz meine große Erfüllung darstellte, hatte ich schnell gemerkt. Ich bekam zunehmend mehr das Gefühl, dass es da draußen noch mehr für mich geben muss. Um wirklich herauszufinden, was das sein könnte, entschied ich mich für ein Studium und somit die Möglichkeit, in noch mehr unterschiedliche Themengebiete hineinschauen zu können. Eine große Leidenschaft von mir stellt zudem das Schreiben dar. Als Texterin arbeitet ich immer wieder mit den unterschiedlichsten Auftraggebern zusammen und tobe mich sonst stets auf meinem Blog aus. Doch ebenfalls ein Großteil meiner Freizeit wird von der Fotografie und Gestaltung geprägt. Als freiberufliche Mediengestalterin nehme ich auch immer mal wieder Aufträge für Printproduktionen entgegen. Die schönsten Fotomodelle aber waren immer meine treuen Vierbeiner Müsly & Korny. Die Beiden brachten mich stehts an die abgelegensten Orte und ermöglichten der Kamera die schönsten Motive festzuhalten. Nach Beginn meines Studiums waren auch immer wieder kleine Ausflüge in die Natur möglich, dabei bekam ich auch die Chance nebenher noch gelegentlich zu fotografieren. Doch Hobby und Zeit in der Natur blieben deutlich auf der Strecke, ebenso wie die Vierbeiner. Ich habe gemerkt, wie sehr ich mich immer mehr nach der Ruhe und Einsamkeit inmitten von Wiesen und Wäldern sehnten. Im Urlaub zog es mich immer weiter weg von den Touristikgebieten – weiter in die Natur und zu den Einheimischen hinaus. Weit weg von allem Lärm und Dreck, den die Menschen überall hinterlassen.

Dorthin, wo sich sonst kaum einer hin verirrt, denn da bin ich glücklich.

Dorthin, wo man der Musik der Natur lauschen und zu sich kommen kann.

Dorthin, wo es so still ist, dass man nicht nur in sich hineinhören, sondern auch eine Antwort wahrnehmen kann.

 

Mir war schon immer klar, in der normalen Arbeitswelt habe ich nichts zu suchen. Denn für einen normalen Arbeitnehmer ticken die Uhren eben anders. Und nicht nur das ist nervig, der tägliche Alltagstrott, die einfältige Arbeit, sonntags schon wieder den Montag im Kopf zu haben, selbst nach Feierabend nicht so recht abschalten zu können und viele andere Kleinigkeiten führten dazu, dass ich zu dem Entschluss kam, etwas Neues anfangen zu müssen.

 

Der Weg ins Studium

 

Ich wussten, mit einem Studium habe ich die Möglichkeit mich weiter zu bilden, etwas zu lernen, dass mir mehr Spaß macht, um später eine bessere Chance auf einen passenderen und vielfältigeren Job zu bekommen. Doch auch hier kam die ständige Sehnsucht wieder nach mehr Zeit. Zeit woanders – Für mich war klar: Ich mussen raus! Doch wohin? Nicht eine Sekunde dachte ich daran tatsächlich raus aus dem Alltag und der Gesellschaft zu gehen. Den Schritt, den ich gewählt hatte, beinhaltete ja schließlich eine Fortbildung. Weiterbilden mit einem Studium, um dann später etwas besseres Arbeiten zu können. Das waren damals meine Gedanken. Doch seit damals ist viel Zeit vergangen.

 

Oft habe ich mich gefragt, was ich vom Leben will, wo ich wirklich hinwill und wo mein Platz in der Gesellschaft sein könnte. Sechs Jahre lang habe ich mich – so wie wohl die meisten Menschen um mich herum – von den Strömen der Zeit und meiner Erziehung mitreisen lassen. Ich komme aus einer Familie, in der ich dazu erzogen wurden, den klassischen Weg zu gehen. Das ist auch absolut okay und dieser klassische Weg bietet einem heutzutage auch eine Vielzahl an Möglichkeiten und Chancen, doch zu etwas wirklich Verrücktem ermutigt er einen nicht.

 

Das Kündigen um studieren zu gehen war schon ein großer Schritt, den vielen als verrückt erachteten, da ich doch einen guten und soliden Job hatte. Doch für mich war er das nicht. Zugegeben, ich habe mich nicht wirklich gefragt, ob dieser Schritt die einzige Möglichkeit für mich darstellt. Es war der einzige Weg, der sich im Lebenslauf noch sehen lassen konnte, also haben ich ihn eingeschlagen. Ich wollte diese letzte Möglichkeit auskosten und war davon überzeugt, dass ich mir die Chance studieren gehen zu können nicht entgehen lassen sollte.

 

Nicht einmal habe ich überhaupt daran gedacht wirklich auszubrechen. Jahrzehnte lang wird einem vorgelebt: Es gibt nur diesen einen klassischen Weg. Vom Kindergartenkind zum Angestellten. Ein Weg ohne Abzweigungen und Trampelpfade. Doch ich fing an, dass Alles anzuzweifeln. Meine Träume wurden größer und ich fragte mich schlussendlich, was mich wirklich glücklich macht. Um festzustellten: Ich weiss es nicht.

 

Das brodelnde Feuer der Neugierde

 

Dieser Gedanke ist wie ein Feuer, ist es einmal entfacht wächst es unaufhörlich weiter und breitet sich aus. Es gibt einem Kraft und macht einem gleichzeitig auch Angst. „Was macht mich wirklich glücklich?“ – Hat einen diese Frage erst einmal im Griff, lässt sie einen nicht mehr los. Man stellt fest, dass das, was man jahrelang gemacht hat, nicht wirklich das war, was man machen wollte, sondern dass war, was man machen sollte. Das erste Mal in meinem Leben hinterfragte ich wirklich meinen Weg.

 

Dabei kam mir ein Gedanke in den Kopf. Der Gedanke von einem Ausflug, den ich vor einer Weile gemacht habe. Ich waren auf einer einsamen Lichtung, tief im Wald, auf die nur ein einziger Weg führte, den schon eine Ewigkeit keiner mehr gegangen war. Und dabei hoffte ich stets, dass diesen Weg heute keiner geht und ich meine Ruhe haben würde. – In diesem Moment wurde mir klar, wie anders ich bin. Anders im Vergleich zu all diesen Menschen, die in den Cafés saßen und entspannen konnten, während sie mit dem Lärm der Stadt zugedröhnt wurden. Ich sehnte mich nicht nach all diesem Trubel und anderen Menschen, meine schönsten Momente hatte ich stets mit meinen Hunden, wenn ich mich für Stunden tief in der Natur verlor.

 

Dass mich kaum etwas hält in der Gesellschaft, es mich nach draußen zieht, in die Natur und die unendlichen Weiten, unterscheidet mich wohl am meisten von all den anderen. Vor einiger Zeit erst, als mir die Augen geöffnet wurden, habe ich als ersten Schritt endlich beschlossen, mein Leben an mich anzupassen und langsam aber sicher damit aufzuhören zu versuchen mich immer wieder an das Leben der Menschen um mich herum anzupassen.

 

 

Ich bin sogar noch einen Schritt weiter gegangen, habe beschlossen meinen Lebensstil zu minimalisieren und meine Lebensweise aus einem ganz andern Blickwinkel zu betrachten. Alles, was bisweilen selbstverständlich und gewohnheitsmäßig einfach vorhanden war für mich, fing ich an zu hinterfragen. Schon seit einigen Jahren habe ich kein Free-TV mehr und vermisse es auch nicht. Hinzu kamen nun aber auch die Fragen: Was gibt es noch, dass ich nicht vermissen würde? Könnte ich mich noch mehr von Verträgen und finanziellen Verpflichtungen lösen? – Schlussendlich landete ich wieder bei der Frage: Was macht mich denn nun wirklich glücklich? Und: Was brauche ich wirklich zum Glücklich sein?

 

Ein großes Thema hierbei spielte vor allem meine damalige 80qm Wohnung. In dieser Größenordnung lebte ich fast sechs Jahre, doch war es wirklich eine große Wohnung, die mich glücklich machte? Auch die Rücklagen, die man hier und da immer mal wieder gerne anknabberte mussten doch eigentlich nicht unnötig leiden. Somit habe ich außerdem beschlossen, meinen Konsum Stück für Stück auf das Lebensnotwendigste zu reduzieren und alles, was darüber hinaus geht wird mehrfach abgewägt.

 

Mit einem Experiment fing es an

 

Da man als Student in diesem Zwischenschritt seines Lebens in der Regel sowieso nicht sonderlich viel Geld hat, bot sich dieses Experiment im Studium natürlich hervorragend an. Ich wollte nicht nur auf meinen Reisen, sondern auch im Alltag mein Leben auf das Minimum reduzieren. Und natürlich dabei für mich erkennen, wo dieses Minimum liegt. Zudem wollte ich mit viel Reisen herausfinden, ob das Leben im Van etwas für mich sein könnte und ich mir auch für längere Zeit ein „Vanlife“ vorstellen könnte. Als Student kann man all das Erproben und ist dennoch in der Gesellschaft verankert. Man hat einen festen Wohnsitz, kann sich aber auch Stück für Stück in Alltag und Freizeit davon lösen. Mit all diesen Gedanken entstand für mich ein ganz besonderer Prozess, den ich während meines Studiums durchlief und dem ich mich bewusst stellte.

 

Gerade auch durch meine freiberufliche Arbeit und viele weitere Perspektiven, die sich durch mein Studium und die Möglichkeiten der Spezialisierung ergeben hatten, öffneten sich einige Türen für eine etwas andere Zukunft. Damals wussten ich noch nicht, welches Ausmaß das alles annehmen würde, aber wer weiß denn schon wirklich, was die Zukunft bringt? In jedem Fall wollte ich das Studium nutzen, um genau das herauszufinden. Diese Zeit war für mich – so wie für jeden anderen Studenten in der Regel auch – nur ein Zwischentritt im Leben, der Einen um unzählige Erfahrungen reicher macht und mir die Richtung aufzeigte, in die mich das Leben führen sollte.

 

Wie unser Traum Wirklichkeit wurde

 

Ob der Weg ins Studium wirklich das war, was ich brauche und wolle, kann ich nicht mehr sicher sagen. Hätte ich bereits früher diesen Wandel durchlebt, wäre meine Entscheidung vielleicht anders ausgefallen. Aber auch, wenn ich mich dazu entschieden habe mein Studium zu pausieren, man kann es auch "abbrechen" nennen, habe ich tolle Erfahrungen gesammelt, die ich nicht mehr missen will. Ich habe aus dem Studium das Beste für mich mit rausgenommen und bereue es in keiner Weise diesen Schritt gegangen zu sein. Schlussendlich war es auch der Weg ins Studium, der mir über viele Ecken all die Anreize und Inspirationen geliefert hat, die mich dazu bewegt haben, mein Leben zu hinterfragen und in ein Vanlife zu starten. Es hat mir geholfen herauszufinden, dass ich vielleicht etwas ganz anderes vom Leben will und hat mir die Augen geöffnet für all die Möglichkeiten, die noch vollkommen unberührt vor mir liegen.

 

Zu wissen, dass das eigene Können und die Fähigkeiten komplett abhängig machen wie viel man im Monat verdient, man kein geregeltes Einkommen hat und dieses – unabhängig vom Können bei schlechter Arbeitslage – auch mal ganz wegbleiben kann ein paar Monate, bereitet auch uns eine Heidenangst. Ichverstehe all diejenigen, welche dieselbe Träume von ihrem Leben haben, sich aber von eben dieser Angst davon abhalten lassen sich ihre Wünsche zu erfüllen. Existenzangst ist eine sehr tief sitzende und absolut natürliche Angst, die jeder hat, der sich aus seinem gewohnten, von der Gesellschaft vorgelebten, Umfeld lösen will um sich in die absolute Unsicherheit und Unabhängigkeit zu wagen. Auch Ich habe diese Angst in ihrer vollen Kraft gespürt und spüre sie immer noch oft genug – habe mich ihr aber gestellt!

 

Ich habe eben diese verrückte Idee vom Vanlife einfach wahr werden lassen. Aller Ängste und Zweifel zum Trotz habe ich mir meinen Traum erfüllt. Das Fernweh hat mich beinahe täglich quält und war schlussendlich die treibende Kraft. Ich will seit ich denken kann reisen und die Welt sehen – etwas erleben – bevor mein Leben auf diesem einzigartigen Planeten zu Ende geht. Doch ebenso muss ich mir auch mein Leben lang schon anhören, wie schwachsinnig es ist, so einen Traum wahr werden zu lassen – deshalb sei es ja ein Traum. Ich sollte eine sinnvolle Ausbildung machen, mich nach einem guten Job umschauen und endlich erwachsen werden. Viel zu lange habe ich mich von all diesen Stimmen einschüchtern lassen, doch aufgehört zu träumen habe ich deshalb nie. Im Sommer 2019 war es für mich - nach einem riesen Tiefschlag - schließlich an der Zeit auch meinen riesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen!

 

Lieber Gemeinsam als Einsam

 

Trotz der Ungewissheit, die all diese Fragen ohne Antworten mit sich bringen, und der Unsicherheit, die mit den Zweifeln immer wieder aufkommt, haben ich doch schon einige wichtige und wertvolle Erkenntnisse erlangt. Lange habe ich – man kann fast schon sagen blind – in den Tag hinein gelebt, dass ich es auch immer wieder als Segen erachten, so die Augen geöffnet bekommen zu haben. Ganz besonders betrifft das vor allem meine aktuelle Beziehung. Denn ich habe beim Aussteigen einen wundervollen Mann kennengelernt, der genauso verrückt und durchgeknallt ist wie ich und meinen Weg nun schon eine Weile mit mir geht  – wohin? Darauf war die Antwortwar ganz plötzlich eine leichte: Egal wohin, Hauptsache zusammen!

 

 

Dabei ging es uns nicht nur um uns beide. Als wir durch einen Unfall meine große Liebe - mein Ein und Alles - Müsly verloren, dachten wir beide über unserer gesamte Familie nach und vor allem über den kleinen Teil davon, der uns Tag täglich seit Jahren mit vier Pfoten begleitet.

 

Noch als sie lebte, wurde mir klar, wie viele Gedanken ich an Müsly verliere. Mit ihren zehn Jahren war sie nicht mehr die jüngste. Sie hatte hier und da schon einige kleine Alterswehwechen und bekam schon um einiges mehr Verständnis und Geduld von mir wie noch vor einigen Jahren. Zwar war sie medizinisch gesehen top-fit für ihr Alter, dennoch machte sie einem aber auch immer wieder klar, dass ihr Tag einmal kommen wird und dass mit Sicherheit – in jedem Fall – viel zu früh. Es wurde mir schon die Zeit davor immer öfter klar, dass nach all der gemeinsamen Zeit, Müsly auf keinen Fall, ganz egal in welcher Zukunft, ihre letzten Schritte alleine gehen muss. Ein Leben lang hatte sie mich. Ganz sicher war ich mir Müsly – wenn es soweit ist – auf ihrem letzten Schritt nicht alleine zu lassen. Erst recht nicht, weil der Job und die damit verbundenen Verpflichtungen es nicht zulassen. Ich waren mir absolut sicher: Vorher noch würde ich kündigen, um bei ihr sein zu können, bevor ich zulasse, dass sie ohne mich an ihrer Seite von dieser Welt geht. Denn ist dies erst einmal geschehen, wird sie für immer von dieser Erde gegangen sein und alles was mir bleibt, sind die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit ihr.

 

In vielen dieser sentimentalen Momente habe ich während des Studiums immer wieder gemerkt, was mir wirklich wichtig ist, ohne, dass ich mir zuvor bewusst darüber waren. Vielleicht ändert sich das noch einmal – wer weiß schon, was die Zukunft bringt. Aber das letzte Jahr in meinem Studium habe ich mich stark von vielen Gedanken der Vergangenheit gelöst. Mit all den neuen Fragen, die ich mir gestellt habe, habe ich angefangen mir neue Meinungen und Einstellungen über das Leben zu bilden. Ich bin sicher, dass Müsly mit mir lieber auf 12 qm gelebt und Tag täglich neue Wege erkundet hätte, als auf 80 qm den ganzen Tag zu warten, dass ich nach Hause komme. Mit meinem Van habe ich mein Zuhause immer mit dabei und alles, was mir wichtig ist. Damit wollte ich nicht warten, keine vier Semster, nicht einmal eines. Noch verdiene ich nicht genug, um davon auf Dauer leben zu können, doch ich setzte alles daran dies zu ändern. Um mein Vanlife wirklich leben zu können, Tag für Tag, als eigener, kleiner Traum der Wirklichkeit geworden ist, werde ich alles Tun, was in meiner Macht steht. Und wo auch immer es mich hinführt, ich werden dabei stets an Müsly denken, die viel zu früh gegangen ist. Sie hat nicht mehr die Chance bekommen mit Korny zusammen die Welt zu sehen, doch ich werde an jedem Fleckchen Erde, das ich ich bereise, an sie denken und sie nie vergessen.

 

So wollen wir uns vortasten in dieser Welt. Einer Welt, die unzählige Möglichkeiten und Richtungen für uns offenhält. Noch längst haben wir nicht alle Wege überschaut, schon viel zu viele schier unbetretbare mussten wir laufen, doch wir werden nicht aufgeben und uns noch auf viele weitere Wege wagen. Und wenn uns keiner gefällt, dann wagen wir uns – voller Neugierde und Mut – auf einen neuen Weg, den wir mit jedem Schritt in unsere Richtung festigen werden.

 

Nature.Impulse