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Interview beim Saarfuchs

Nature.Impulse - Interview beim Saarfuchs

Wir haben uns der Herausforderung gestellt und für den Saarfuchs 22 Fragen zu unserem Blog Nature.Impulse und unserem Hobby, dem Geocachen, beantwortet. Am Montag hat der Saarfuchs unser Interview auf seiner Seite veröffentlicht. Wir haben hier einen kleinen Ausschnitt des Interviews für euch geteilt. Welche Antworten wir uns so auf die restlichen Fragen haben einfallen lassen, könnt ihr bei ihm in voller Länge lesen. Vielen Dank an der Stelle auch nochmals an Jörg für die Aufnahme in seine Blogvorstellungen!

 

Wie heißt Euer Blog?

 

Unser Blog heißt: „Nature.Impulse – Travel and Trekking in Nature“.

 

Seit wann seid Ihr Geocacher und wann habt Ihr angefangen zu bloggen?

 

Wir sind seit 2012 Geocacher. Unseren Blog haben wir im Juni 2018 angefangen, als wir entschlossen haben in ein Vanlife zu starten und die Welt zu erkunden.

 

Wie seid Ihr auf die Idee zu Eurem Blog gekommen?

 

Wir wollten raus aus dem Alltag, mal etwas Anderes sehen und erleben. Mit unseren Hunden sind wir schon immer viel in der Natur unterwegs und sind dabei wahre Genusscacher. Als wir die Entscheidung gefällt haben, in ein Vanlife zu starten, lag es für Jess – als Fotografin und Texterin- nahe, alle Erlebnisse und Erfahrungen, die wir machen, in Bild und Text festzuhalten. Da wir beim Reisen und Cachen immer dem Pulse der Natur folgen und uns vom Impulse der Stille und Ruhe anziehen lassen, war auch der Name für unseren Reiseblog schnell gefunden.

 

Gab es von der Idee bis zur Umsetzung irgendwelche Schwierigkeiten und wenn ja, wie seid Ihr damit umgegangen?

 

Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Blogs hatten wir so direkt nicht. Unser Problem lag eher in der Umsetzung unseres Traumes vom Vanlife. Der zögerte sich nämlich unerwartet weit hinaus und so hatten wir einen Blog, der bereit war gefüllt zu werden, doch standen vor so vielen privaten Problemen, dass es uns erstmal nicht möglich war etwas mit der Plattform anzufangen. Ganz besonders das Geocachen kam – und kommt gerade leider immer noch – zu kurz, was uns zudem bisweilen etwas wenig Inhalt in dieser Sparte ermöglichte. Aber bald startet unsere große, endlose Reise und dann sollten wir mehr als genug Stoff für unseren (Geocaching-) Blog haben.

 

Blogs über Geocaching gibt es ja inzwischen viele. Wie unterscheidet sich Euer Blog von den anderen?

 

Unser Blog unterscheidet sich – ebenso wie unser Leben – von den meisten anderen durch unseren Traum. Einen Traum, den sicherlich viele haben, sich aber wohl kaum jemand wirklich erfüllt. Zudem haben wir durch unser Vanlife, im Vergleich zu den Mmeisten anderen Cachern, eine ständig wechselnde Homezone, die sich nie vollständig abgrasen lässt. Damit haben wir immer jede Menge zu berichten und dass nicht nur als Digitale Nomaden, sondern gerade auch als Geocacher mit einem solchen Leben. Wir sind mit unseren 25 Jahren erfahrungsgemäß eher unüblich junge Geocacher – zumindest in unserer Heimat Heilbronn und erst recht in der Blogger-Szene. Zudem sind wir auch noch leidenschaftliche Genusscacher. Und zu guter Letzt haben wir unseren Cacherdog Müsly. Sie ist zuverlässig seit Jahren darauf abgerichtet beinahe jede Art von Dose aufzuspüren. Mit ihrem roten Halstuch – zusammen mit Korny und seinem grünen Halstuch – sind die beiden schon fast so etwas wie unser Markenzeichen geworden und wahrlich einzigartig.

 

Wie gefällt Euch die aktuelle Geocaching-Blogger-Szene?

 

Als verhältnismäßig junge und zu 50% weibliche Cacher – müssen wir zugeben – fehlen uns etwas die bloggenden „jungen Hasen“. Wir haben uns schon immer gerne bei langjährigen und erfahrenen Cachern informiert und Tipps geholt, aber es fehlte uns immer etwas die Möglichkeit zur Identifizierung. Es gibt leider nur sehr wenig Blogs, die von Cachern in unserem Alter betrieben werden. Die bekannten und großen Seiten werden nun mal alle von – sagen wir – durchaus netten Herren etwas älterer Semester geführt. Diese sprechen uns als geringfügig jüngere und zur Hälfte weibliche Leser nur begrenz an. Dabei sind Geocaching Blogs doch grundsätzlich sehr beliebt und haben es auch verhältnismäßig leicht treue Leser zu gewinnen, es fehlt unserer Meinung nach nur noch etwas an Bandbreite in der Szene – sowohl an Blogs als auch an Cachern.

 

Bei Berichten und Kommentaren zu kritischen Themen liest man oft das Killer-Argument
„Hört auf zu diskutieren und geht lieber raus Dosen suchen.“ Wie ist Eure Antwort darauf?

 

Wir haben meist weder die Zeit noch den Nerv uns solchen Diskussionen besonders lange oder intensiv hinzugeben. Oft entstehen anstrengende Auseinandersetzungen fernab dem eigentlichen Thema, die dann auch Keinem mehr helfen und zu nichts führen. Wir klappen dann selbst oft an dieser Stelle kopfschüttelnd den Laptop zu und gehen mit den Hunden raus. Die eigene Meinung kundtun zu können ist aber definitiv sehr wichtig. Auch wenn man Rat sucht oder Hilfe braucht, ist es wichtig, eine Community zu haben, die anständig (!) antwortet. Geocacher, die eine Diskussion abwürgen, sind nicht besser wie all diejenigen, die sie unnötig schüren. Beide entziehen sich ihrer Verantwortung Stellung zu nehmen. Diskussionen werden viel zu oft totgeschlagen, obwohl sie doch so wichtig für die Professionalisierung unseres Hobbys sind. Wir müssen uns halt auch unliebsamen Themen stellen und sie ausdiskutieren. Dabei kann es sein, dass unser Lebens- bzw. Cachestil in die Kritik gerät. Das ist natürlich schwierig auszuhalten und auch verletzend. Aber nur durch konstruktives (!) Streiten können wir uns weiterentwickeln und bleiben nicht auf einem niedrigeren Niveau stecken.

 

Schaut Ihr auch nach den anderen Geocaching-Blogs und -Podcasts?
Wenn ja, welche lest Ihr? Wie haltet Ihr Euch im Thema Geocaching auf dem Laufenden?

 

Natürlich schauen wir hier und da auch auf anderen Blogs vorbei! Das sind dann aber keine bestimmten, sondern eher die, die gerade über ein für uns interessantes Thema berichten. Wenn uns etwas Aktuelles interessiert (Wie ein Event gelaufen ist, das wir nicht besuchen konnten oder was andere so zu einer Challenge zu sagen haben), dann streifen wir oft durch die Blogs und sammeln uns etwas Input zusammen. Auch wenn wir auf der Suche nach Reisezielen sind, durchsuchen wir oft das Internet und landen dann auch oft bei dem einen oder anderen Geocaching-Blog. Podcasts sind jetzt nicht so unser Ding. Wir halten uns vor allem mit dem Geocaching-Newsletter und einigen Geocaching-Gruppen auf Facebook ganz grob auf dem Laufenden und bilden uns dort unsere eigene Meinung. Wir informieren uns auch oft bei anderen Leuten auf Events oder Stammtischen. Zudem verfolgen wir auch ein paar Geocacher auf Instagram, von denen wir uns gerne inspirieren lassen – zum Beispiel von dir.

 

 

Was kostet Euch Euer Blog im Jahr? Wie finanziert Ihr den Blog?
Wie steht Ihr zu Werbung auf Eurem Blog? Habt Ihr Partner oder Sponsoren?

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